Aktuelle Sonderinformationen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie
Pfarre Seekirchen | Stand 27.3.2020

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

"Sicherheit geht vor!" - deshalb gibt es auch in der Kirche wichtige Vorsogemaßnahmen:

  • Bis vorerst Ostermontag 13. April finden deshalb keine kirchlichen Veranstaltungen statt. Alle öffentlichen Gottesdienste und Versammlungen (Rosenkranzgebet, Anbetung, Tagzeitenliturgie etc.) sind bis auf Weiteres abgesagt. Erzbischof Franz Lackner hat für die kommende Zeit von der Sonntagspflicht dispensiert.
  • Auch über der 13. April hinaus sind bereits einige sensible Termine gestrichen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Terminseite.
  • Die Pfarrkanzlei ist im genannten Zeitraum nur telefonisch zu erreichen - es gibt KEINEN Parteienverkehr!
  • Selbstverständlich hat auch der Flohmarkt der Katholischen Frauenbewegung geschlossen - dazu ein wichtiger Hinweis: Bitte bringen Sie derzeit auch KEINE SACHSPENDEN  zum Flohmarkt.
  • Außerdem haben wir leider Erstkommunionen und Firmungen verschieben müssen.
  • Begräbnisse:Für Beisetzungen gelten ebenfalls die behördlich vorgegebenen Regelungen, die in Zusammenarbeit mit den Bestattern dem jeweiligen Stand der gesetzlichen Regelungen  entsprechen müssen. Aktuell gilt die Ausnahme der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z.1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes vom 15. März 2020 (BGBl II 98/2020): In § 2 Z.5 sind Beisetzungen im engsten Familienkreis erlaubt, die einen Abstand von mindestens einem Meter voneinander einhalten.
    Die Messe oder die Wort-Gottes-Feier anlässlich des Begräbnisses (Requiem) muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. 

Wenn aufgrund der vorliegenden Maßnahmen Fragen auftauchen, wenden Sie sich bitte an die diözesane Ombudsstelle. Kontakt: Dr. Otmar Stefan, o.stefan@zentrale.kirchen.net, Tel: 0662/80 47-1070.

Wir rufen auf, diese schmerzlichen aber notwendigen Entscheidungen als Ausdruck unserer Verantwortung zum Wohl der ganzen Gesellschaft mitzutragen. Wir danken allen für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis in dieser besonderen Situation.

Das Team der Pfarre Seekirchen

 
 
 
 

Sie brauchen Hilfe? #trotzdemnahe

Sie gehören zur Risikogruppe und sollen/dürfen nicht außer Haus gehen?
Sie sind krank und gebrechlich?
Sie sind von Quarantänemaßnahmen betroffen?

Wir versuchen in enger Kooperation mit der Stadtgemeinde, so gut es geht Ihnen zu helfen! Wenn Sie Unterstützung beim Einkauf oder Medikamentenbesorgung brauchen, melden Sie sich bitte in der Pfarre - auch außerhalb der Kanzleizeiten - bitte direkt unter der Durchwahlnummer: 06212 / 711711

 

Auch für seelsorgliche Telefongespräche stehen wir gerne zur Verfügung bzw. rufen wir zurück unter der Nummer 06212/711715!

Und wir beten für Sie und den ganzen Ort - und feiern stellvertretend für alle die Heilige Messe.

 
 
 
 

#trotzdemnah – Kirche bei dir zuhaus

Es ist keine einfache Zeit: Gottesdienste finden nicht öffentlich statt, kirchliche Feierlichkeiten wie Taufen und Hochzeiten sind abgesagt. Das öffentlich-kirchliche und pfarrliche Leben setzt aus. Nicht jedoch die Glaubenspraxis, die kirchliche Gemeinschaft und die Verbundenheit im Gebet.
Unter dem Motto „#trotzdem nah – Kirche bei dir zuhaus“ lädt die Erzdiözese Salzburg euch ein, das Glaubensleben lebendig zu halten. Über die Plattform www.trotzdemnah.at kommen nun kirchliche Angebote direkt zu euch ins Wohnzimmer.

Unsere Wohnzimmer werden zu Kirchenbänken: „Durch Live-Übertragungen von Gottesdiensten, durch Videobotschaften, Katechesen und Gebetssammlungen werden unsere Wohnzimmer dieser Tage gleichsam zu Kirchenbänken“, betont der Salzburger Erzbischof Franz Lackner in seiner #trotzdemnah Botschaft an die Katholikinnen und Katholiken der Erzdiözese Salzburg.

Auf www.trotzdemnah.at findest du das reichhaltige kirchliche Angebot – von Livestream-Gottesdiensten, Telefonseelsorge, Impulsen, Schriftlesungen bis hin zu spirituellen Formaten für Jugendliche und Familien. Die Inhalte werden laufend ergänzt. Trotz oder gerade wegen der Krise wollen wir gemeinsam unseren Glauben aktiv und kreativ zu Hause praktikzieren. Wir laden euch ein, mit dem Hashtag #trotzdemnah die eigenen Initiativen in sozialen Medien zu teilen.

 
 
 
 

Aktuelles

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über Terminänderungen auf unserer Homepage!

Informationen der Erzdiözese Salzburg finden Sie unter:

 
 
   
 
 
 

Gemeinsames Zeichen in Salzburg und ganz Österreich

Kerzen in den Fenstern und der Dom als Leuchtturm

Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche haben angesichts der Coronakrise zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen. Die Gläubigen aller Konfessionen werden eingeladen, ab Samstag täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen sowie das Vater Unser zu beten, jenes Gebet, das allen Christen, unabhängig ihrer Kirchenzugehörigkeit, gemeinsam ist.

Die Priester bzw. Geistlichen sind eingeladen, einen Segen zu sprechen. Darüber hinaus wollen die Kirchen dazu animieren, die Aktion auch via Social Media mit dem Hashtag #lichterderhoffnung auf möglichst vielen Plattformen bekannt zu machen bzw. Fotos und Beiträge von der Aktion zu posten.

"Setzen wir in dieser schwierigen Situation auch ein gemeinsames Zeichen des Zusammenhalts und der Verbundenheit. Jesus ruft uns alle auf, Licht der Welt zu sein", so der Salzburger Erzbischof Franz Lackner zur Aktion.

Licht der Hoffnung strahlt vom Dom zu Salzburg über die Stadt

Als weiteres starkes Zeichen der Hoffnung sendet der Dom zu Salzburg ab sofort gebündelte weiße Lichtstrahlen aus. „Dieses Strahlen kommt aus den Glockenstuben der beiden Türme. Das Licht leuchtet in einem 45-Grad-Winkel nach Osten und Westen“, erzählt Obermesner Dietmar Koisser, der bei der Installation dabei war. Zwischen 19 Uhr am Abend und 1 Uhr nachts ist das Hoffnung machende Licht aus dem „Leuchtturm Dom“ am Himmel Salzburgs zu sehen.

„Durch dieses Zeichen wollen wir den Menschen mitteilen, dass ihnen Gott und die Kirche nahe ist“, betont der Erzbischof.

 
 
 
 

Gebet in der Corona-Krise

Herr, Du Gott des Lebens,

betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu Dir.

Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist

und bitten um Heilung für alle Erkrankten.

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.

Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

 

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,

und allen Pflegenden Kraft in dieser extremen Belastung.

Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.

Wir danken für alle Frauen und Männer, die gewissenhaft

die Versorgung und Infrastruktur unseres Landes aufrecht erhalten.

Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.

 

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,

sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.

Stärke die Herzen der alten und pflegebedürftigen Menschen,

berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,

dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.

 

Von ganzem Herzen flehen wir, dass die Epidemie abschwillt

und dass die medizinischen Einrichtungen und Ressourcen

den aktuellen Anforderungen gerecht werden können.

Wir beten, dass die Zahlen der Infizierten und Erkrankten zurückgehen.

Und wir hoffen, dass in allen Bereichen bald wieder Normalität einkehren wird.

 

Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.

Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.

Ja, wir sind sterbliche Wesen und können nicht alles kontrollieren.

Du allein bist Ursprung und Ziel von allem, Du allein bist ewig, immer liebend.

Dein Heiliger Geist bewahre unsere Herzen in der Dankbarkeit.

Getragen von einem tiefen Frieden werden wir die Krise bestehen.

 

Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,

Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht

und macht unsere Herzen bereit, offen und aufmerksam füreinander.

Jesus, wir vertrauen auf Dich!

 

Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer,

Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes bittet für uns! Amen.

 

(Gebet, von Bischof Hermann überarbeitet und ergänzt.)

 
 
 
 
 
 

Pfarre Seekirchen
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